HLC und TuS Ovenhausen erhalten Auszeichnung für besonderes soziales Engagement

Erstmalig hat die Stadt Höxter zusammen mit dem Stadtsportverband Höxter den Preis für besonderes soziales Engagement verliehen.
Mit ihm werden Vereine geehrt, die sich in besonderem Maße um das soziale Miteinander verdient gemacht haben.

Der Preis für das vergangene Jahr ging an den Handball- und Leichtathletik Club (HLC) Höxter und den TuS Ovenhausen.

Am Dienstag, 19. März gratulierten Bürgermeister Alexander Fischer und der 1. Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Roland Merker, den beiden Vereinen und übergaben ihnen die mit dem Preis verbundene Förderung in Höhe von insgesamt €750.

Merker führte aus, dass die erstmalige Verleihung dieses Preises erst durch den vom Stadtsportverband Höxter e.V. mit der Stadt Höxter geschlossenen Pakt für den Sport und der damit verbundenen Sportfördersumme möglich geworden war.

Bürgermeister Fischer lobte die Arbeit der Sportvereine: „Unsere Vereine leisten enormes für den sozialen Zusammenhalt sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Ich freue mich, dass wir den TuS Ovenhausen und den HLC Höxter für ihr überdurchschnittliches Engagement mit diesem Preis auszeichnen können.“

Der TuS Ovenhausen hat die Jury, die die Gewinner auswählte, durch seine intensive Jugend- und Integrationsarbeit überzeugt. Den Verein zeichnet insbesondere aus, dass er Stützpunktverein in Programm „Integration durch Sport“ ist. Er fördert Migranten durch Sachleistungen und die Übernahme von Startgebühren und bezieht sie in alle Aspekte des Vereinslebens ein. „Wo kann man Leute besser integrieren als beim Sport? Denn beim Sport sprechen alle die gleiche Sprache“, hob der Bürgermeister hervor. Zudem hat sich der Verein im vergangenen Jahr eine Jugendordnung gegeben und als einer der ersten Vereine der Stadt einen neuen Jugendvorstand gebildet. Durch diesen werden die Jugendlichen in die Vereinsarbeit eingeführt. Mit der Kinderolympiade hat der Jugendvorstand des TuS Ovenhausen allerdings auch bereits eigene Veranstaltungen organisiert. Auch der Kindersprint wurde mit durch den Jugendvorstand veranstaltet.

Der HLC Höxter ist der größte Sportverein der Stadt und bietet ein umfangreiches Programm im Leistungs- und Breitensport an. Der Verein wird von der Jury insbesondere für sein Engagement im G-Judo ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Sportart für Menschen mit einem Handicap. In dieser Disziplin trainieren wöchentlich bis zu 25 Sportler beim HLC und bereiten sich auf verschiedene Wettkämpfe vor. Bei den Special Olympics NRW standen die Kämpfer schon auf den Siegertreppchen. „Auch Menschen mit einem Handicap sollen voll am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen ist ein wichtiger Teil davon.“, sagte Bürgermeister Fischer.

Der Preis für besonderes soziales Engagement wird jährlich verliehen. Vereine können sich formlos bis zum 30. Juni eines jeden Jahres beim Stadtsportverband um ihn bewerben. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen die Gewinnervereine aus.

Bürgermeister Fischer hofft auch für dieses Jahr auf zahlreiche Bewerbungen: „Ich appelliere an all unsere Vereine sich zu bewerben. Wir haben in unserer Stadt sehr viel ehrenamtliches Engagement, das es wert ist geehrt zu werden.“

Bildunterschrift:
Erste Reihe: Bürgermeister Alexander Fischer, Jonas Hostmann (Mitglied im Jugendvorstand TuS Ovenhausen), Hermann Nutt (1. Vorsitzende HLC Höxter), Roland Merker (1. Vorsitzende Stadtsportverband)
Hintere Reihe: Stefan Risse (1. Vorsitzende TuS Ovenhausen), Claudia Bonefeld (Schulamtsleiterin Stadt Höxter), Nadine Pult (Stadtverwaltung), Elke Dewender (2. Vorsitzende Stadtsportverband Höxter)

Pressemitteilung der Stadt Höxter vom 20.03.2019